Sponsored Walk 2026
Seit 2001 macht sich alle zwei Jahre die gesamte Schulgemeinschaft des LLG auf den Weg rund um Leverkusen, um möglichst viele Kilometer (und damit Spendenbeiträge) für das Friedensdorf Oberhausen zu sammeln. So war es auch in diesem Jahr - niemand kann sich allerdings daran erinnern, den Sponsored Walk im Regen absolviert zu haben. In diesem Sinne war dieses Jahr eine Premiere, die dafür sorgte, nach dem Zieleinlauf am Birkenberg noch stolzere Gesichter als sonst entdecken zu können!
Die folgenden Texte lassen den Tag aus den Perspektiven einiger Journalistinnen und Journalisten des WPU-Kurses Journalismus der Stufe 9 Revue passieren
Am Donnerstag, den 01.10.2026 hat der Sponsored Walk stattgefunden. Seit vielen Jahren ist der Sponsored Walk eine Tradition des Landrat-Lucas-Gymnasiums. Dabei suchen sich die Schüler und Lehrer, das können Verwandte, Freunde oder Nachbarn sein, Sponsoren und für jeden gelaufenen Kilometer bekommen sie dann das erlaufene Geld. Die Gesamtstrecke betrug dieses Jahr 15 Kilometer quer durch Leverkusen. Allerdings gab es den Sponsored Walk wie diesen noch nie zuvor.
Schon gegen 8:10 Uhr sind die fünften, schechsten und die Q1 losgegangen. Um 8:30 Uhr starteten dann die siebte, achte und die EF und um gegen 9:00 starteten die neunte, zehnte und die Q2.
Der Start war am Birkenbergsportplatz und die Schüler sind bis nach Rheindorf und wieder zurück am Rhein gegangen.
Einige waren bequem angezogen andere aber auch zu “schick”. Dann gab es aber auch die, die so angezogen waren als würden sie wie Arda Saatci gleich mehrere 100 Kilometer Joggen. Aber man sagt ja, dass es kein schlechtes Wetter gibt sondern nur schlechte Kleidung. Das Wetter hat an dem Tag leide nicht so mitgemacht, wie man es sich vielleicht erhofft hatte. Schon in der Nacht und am Morgen hatte es in Strömen geregnet. Der Sportplatz war überschwemmt, der Parkplatz war überfüllt mit Eltern, die ihre Kinder sicher zum Birkenbergsportplatz bringen wollten. Aber über den Tag hat es dann nur noch leicht geregnet!
Es gab insgesamt 5 Kontrollpunkte, wo sich die Schüler jeweils einen Stempel auf ihrer Stempelkarte abholen können.
Die meisten sind in kleineren Grüppchen gegangen. Teilweise gab es aber auch Leute, die alleine gegangen sind und Musik gehört haben. An den verschiedenen Kontrollpunkten haben die Lehrer auch einen immer motiviert. Schüler, die aus gesundheitlichen Gründen nicht am Sponsored Walk teilnehmen konnten, waren an Abzweigungen der Route als Wegweiser tätig und haben den Schülern den Weg gezeigt.
Als man am Birkenbergsportplatz wieder ankam, musste man sich noch bein den Lehren abmelden und dann war man befreit. Man hatte die 15 Kilometer geschafft!
Das ganze Geld was dabei zusammen kommt, wird zum Großteil an das Friedensdorf in Oberhausen gespendet. Der Rest wird für die Schule verwendet.
Liya Danisman
Der Sponsoren Lauf des LLG fand dieses Jahr am 1. Oktober statt. Dieses Jahr war das Wetter alles andere als rosig: Es hat nur geregnet!
Als der Sponsoren Walk losging, hat es aus allen Poren geregnet und die Klamotten wurden nass. Ich hatte leider meinen Regenschirm vergessen und deswegen war meine Hose nass und mit Schlamm übersät. Als der Regen abschwächte, wurde das Laufen schon entspannter aber der matschige Waldboden war immer sehr nervig. Nach einiger Zeit baute sich ein Stau aufgrund der engen Pfade auf und wir überholten ein paar Leute, um den Stau zu entkommen. Der Rest des Weges war entspannt mit dem Höhepunkt, als wir neben dem Rhein herliefen, da das eine Abwechslung zu den engen Waldwegen und der Stadt ist. Am Ende wurde noch ein kleines Stück gejoggt und wir konnten etwas Zeit aufholen. Mein Zettel war am Ende sehr nass, aber insgesamt hat es Spaß gemacht!
Nelson Strauß
Am 01. Oktober fand, wie alle zwei Jahre, der Sponsored Walk des LLGs statt. Bisher gab es bei keinem Lauf je solche tragischen Wetterlagen. Da man die Veranstaltung nicht einfach so verschieben konnte, waren viele Teilnehmer/innen aufgrund dieser Wetterbedingungen nicht vor Ort. Trotzdem kamen viele Schüler/innen, welche sich vom Wetter nicht einschüchtern ließen und für sich das Friedensdorf Oberhausen, welches Kinder aus Kriegsländern rettet, arrangieren wollten.
Nachdem die ersten bereits losgegangen waren, stand es nicht mehr zur Debatte den Sponsored Walk zu verschieben.
Trotz des immer mehr schwankenden Wetters, gingen die meisten Schülerinnen und Schüler motiviert los. Durch den Wald, über Straßen und Brücken, über Stock und Stein, durch Schlamm und Pfützen. Ganz Leverkusen durchquerten sie. Überall auf der Strecke waren Wegweiser positioniert, welche sowohl aus Lehrern, wie auch aus freiwilligen Schülern bestanden.
Die Schüler/innen liefen mit ihren Freund/innen in Gruppen. Sie verbrachten viel Zeit damit, Gespräche zu führen und Spiele zu spielen. So vergaßen sie schnell die schlechten Wetterverhältnisse. Als langsam die Motivation sank, motivierten sie sich gegenseitig. Manche Schüler/innen waren sogar noch so motiviert, dass sie Zusatzrunden auf dem Sportplatz liefen.
Als sie nach etwa drei Stunden endlich wieder am Birkenberg ankamen, wurden sie von ihren Lehrern in Empfang genommen. Nachdem sie sich anschließend abgemeldet hatten, durften sie nach Hause gehen, doch die Schüler und Schülerinnen sprachen an diesem Tag noch lange über den Sponsored Walk.
Das LLG hat trotz des schlechten Wetters, mal wieder ein großartiges Ereignis geschaffen, welches so schnell, keiner der Anwesenden mehr vergessen werden!
Am 1. Oktober fand auf dem Birkenberg der Sponsored Walk regulär statt.
Dieser Spendenlauf, der alle zwei Jahre stattfindet, beinhaltet 15 Kilometer durch Leverkusen als Grundstrecke und mögliche Zusatzrunden. Schüler und Schülerinnen sammeln vor diesem Lauf Sponsoren, die pro Kilometer einen bestimmten Betrag zahlen. Diese Beträge werden größtenteils an das Friedensdorf Oberhausen gespendet, das sich seit 1967 verletzten und kranken Kindern aus Kriegsländern widmet und hilft.
Das Erste, das auffiel an diesem Tag war das schlechte Wetter. Starker Regen fiel schon am Morgen der Aktion. Daher war die Teilnahme nicht so groß wie sonst, da sie sehr viele Leute sich krank meldeten, wegen gesundheitlichen Gründen oder dem miserablen Wetter. Lehrkräfte und Organisator/innen haben bereits überlegt, die Aktion für den Tag abzusagen und an einem anderen Termin mit besseren Wetterlagen stattfinden zu lassen. Diese Option wurde aber schnell verworfen, da es schwer sein würde, einen Ersatztermin zu finden
Trotz der schlechten Lage waren die Schüler/innen, die teilnahmen, bereit diese Hinderungen zu ignorieren und diesen Lauf zu vollenden!
Schüler, Schulsanitäter und Lehrer arbeiteten eng zusammen, um den Lauf sicherzustellen. Selbst verletzte Schüler halfen mit und dienten als Wegweiser.
Ich war auch bei diesem Lauf mit dabei und bin mitgelaufen. Das Wetter war natürlich nicht ideal, aber niemand konnte jetzt etwas an der Lage ändern. Also war die einzige Option für uns, den Lauf anzugehen und ihn auf irgendeiner Weise erträglicher zu machen.
Viele liefen, genauso wie ich, gemeinsam mit ihren Freund/innen und verbrachten die Zeit mit tiefen Gesprächen, die die Zeit schneller vergingen ließ. Andere teilten Snacks und Verpflegung mit ihren Freund/innen und verbrachten somit die Zeit. Die meisten gingen in einem angemessenen Tempo aber trotz des Wetters entschieden sich viele Schüler, den Weg größenteils zu joggen. Ich habe mich entschieden, nicht zu joggen aber etwas schneller zu gehen, um nicht zu lange zu brauchen. Nach drei Stunden hatte ich den Lauf endlich vollendet. Um mich herum waren erschöpfte Schüler/innen, die mit Erleichterung lachten.
Obwohl die Grundstrecke bereits erschöpfend war, hatten sich einige dazu entschieden, Zusatzrunden zu laufen. Einige gingen so weit, und sind 15 weitere Kilometer in Zusatzrunden gelaufen!
Die ganze Veranstaltung ist gegen Mittag langsam ausgeklungen, als einige Klasse sich noch gemeinsam versammelt haben um ein kleines Picknick zu machen und sich auszuruhen.
Man konnte stolz auf sich sein, den Lauf durchgezogen zu haben, auch wenn die Umstände den Lauf sicherlich nicht angenehm machten. Schließlich war dieser Lauf nicht so schlimm wie gedacht und ist am Ende doch noch gut gelaufen.